Herzlich Willkommen bei der Helmut-Wölte-Stiftung

Die Helmut-Wölte-Stiftung für Psychoonkologie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Stiftung ist selbstlos tätig.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung einschließlich praktischer Umsetzung auf dem Gebiet der Psychoonkologie. Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Vergabe des "Helmut-Wölte-Preises für Psychoonkologie". Der Preis soll an natürliche oder juristische Personen verliehen werden, die sich um Psychoonkologie besonders verdient gemacht haben.


Helmut-Wölte-Preis 2019 verliehen

Dr. Martina Prinz-Zaiss, Dr. Diana Richter, Prof. Dr. Corinna Bergelt (v.l.n.r.). Foto: Dr. A. Werner

Bonn, 21. Juni 2019. Die Helmut-Wölte-Stiftung zeichnet das Projekt „Peer2Me“ mit dem Helmut-Wölte-Preis für Psychoonkologie 2019 aus. Dieses Projekt steht unter der Leitung von Frau Dr. Diana Richter, Leipzig.

Mit diesem Projekt wurde eine Initiative ausgewählt, die in innovativer Weise zur Verbesserung der psycho-onkologischen Versorgung junger Krebspatientinnen und -patienten beiträgt und damit auch die Forderung nach unterstützenden Angeboten für diese Gruppe unterstreicht.

Ziele des Projektes sind die Umsetzung eines manualisierten Peer-Mentoren Programms für AYA (adolescents and young adults) -Krebspatienten während der akuten Behandlungsphase, die Evaluation des Inanspruchnahmeverhaltens sowie die Erfassung des individuellen Nutzens für Patienten und Mentoren.

Die Ergebnisse des Projekts werden Anregungen für die psycho-onkologische Versorgung liefern und so langfristig die Verfügbarkeit psycho-onkologischer Behandlungen für die jungen Tumorpatientinnen und -patienten verbessern.

Helmut-Wölte-Preis

Die Helmut-Wölte-Stiftung für Psychoonkologie schreibt alle zwei Jahre den Helmut-Wölte-Preis aus. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Die Stiftung unterstützt durch den Preis Initiativen zur psychosozialen Versorgung von Krebspatienten und ihren Angehörigen, die bei wissenschaftlich fundierter Praxis innovativen und zukunftsweisenden Modellcharakter besitzen.
Es werden ausschließlich Projekte berücksichtigt, die sich bereits in der Phase ihrer Realisierung befinden. Der Preisträger wird durch eine Jury bestehend aus Stiftungsvorstand und beratenden Wissenschaftlern ermittelt.